
Wir wissen mittlerweile, dass das Minsker Abkommen nur für eines da war: Um Zeit zu schinden und die Ukraine zu rüsten. Mit dieser kruden Tour hat der Westen endgültig seine Restreputation in der Welt verloren.
Umfangreich behandelt wurde Angela Merkels Aussage, man habe mit den Abkommen um Minsk I und II der Ukraine Zeit verschaffen wollen, damit die militärisch nachrüste, natürlich in den »Qualitätsmedien« nicht. Viel mehr stellten sie die Aussage als eine Art Versprecher hin – wieder mal: Das wollte sie doch eigentlich gar nicht sagen, las man, weswegen das vielleicht auch gar nicht stimme. Denn eines ist doch klar: Wir, der Wertewesten, machen keine verlogenen Deals. Die anderen durchaus. Aber wir nicht!
Dass man ein solches Abkommen nur lanciert hat, um langsam aber sicher den Russen einen wehrfähigen Feind präsentieren zu können, und nicht, wie es das Abkommen eigentlich beabsichtigte, um die Region halbwegs zu befrieden, ist mehr als nur ein Bauerntrick: Eigentlich zeigen Europäische Union und der Westen im Allgemeinen damit, dass sie als Partner ausgedient haben. Man kann kein Vertrauen (mehr) zu ihnen haben. All jene Nationen, die sich der unipolaren Weltordnung entziehen wollen – und das sind nicht wenige –, können sich bestätigt fühlen: Dem Westen ist nichts heilig und jedes Mittel recht, um am Drücker zu bleiben.
Hollande bestätigt Merkel
Merkels Aussage, dieser Ausrutscher, wurde übrigens später von ehemaligen französischen Präsidenten Hollande bestätigt. Gegenüber der Kyiv Independent sagte er Ende letzten Jahres, dass »die Minsker Vereinbarungen […] die russische Offensive für eine Weile gestoppt« habe. Und weiter erklärte er: »Es war sehr wichtig zu wissen, wie der Westen diese Atempause nutzen würde, um weitere russische Versuche zu verhindern. Seit 2014 hat die Ukraine ihre militärische Position gestärkt. Die ukrainische Armee war in der Tat völlig anders als die von 2014. Sie war besser ausgebildet und ausgerüstet. Es ist das Verdienst der Minsker Vereinbarungen, der ukrainischen Armee diese Möglichkeit gegeben zu haben.«
Der Zeitgewinn war also nicht einfach nur ein Nebenprodukt, auf das man schielte: Es war das Verdienst dieser Minsker Vereinbarung, dass es dazu kam: Und damit im Grunde das Hauptanliegen dieser »Übereinkunft«.
François Hollande weiß wovon er spricht, er war seinerzeit als französischer Staatschef ganz nahe an allen europäischen Händeln beteiligt, eben auch bei der Minsker Vereinbarung. Wenn er spricht, wenn er Merkel bestätigt, dann ist das keine Ferndiagnose, bei der offen ist, ob sie zutrifft oder nicht: Es sind Einblicke, die das Geschehen von damals unter neuen Gesichtspunkten betrachten lassen.
Europa hat damals also eine Vereinbarung unterzeichnet, deren Niederschrift gar nicht so gemeint war. Es hat sich für einen Kniff, eine Betrugsmasche entschieden. Getrickst und gelogen. Und gleichzeitig hat es sich neben seinen transatlantischen Partner gestellt und laut betont, dass der Westen Werte vertrete, die nicht verhandelbar seien. Transparenz ist eine dieser Werte, Ehrlichkeit setzt man ohnehin voraus. Denn der Westen wolle der Welt Demokratie und Fairness bringen, Frieden und Perspektiven. Ein Liebesimperium quasi, das nie und nimmer auf Täuschung und Maskerade setzen würde.
Der Westen ist endgültig unglaubwürdig geworden
Ja, Europa kann gar nicht darauf setzen, denn es widerspräche geradezu dem charakterlichen Wesen dessen, was Wir hier sind. Lug und Trug, Bluff und Illusion: Das sind doch die Vorgehensweisen derer, die sich von uns drastisch unterscheiden. Die Nordkoreaner und Chinesen etwa – und die Vereinigten Staaten, aber nur unter Donald Trump. Und Russland natürlich. Solche Nationen üben sich in betrügerischen Machenschaften. Aber Europa, ein Europa unter deutscher Federführung zumal: Niemals!
Nun wissen wir seit einiger Zeit, dass Minsk I und II nicht die Waffenruhe anstrebte, sondern quasi als Ruhe vor dem Sturm gemeint war. Viel berichtet wird darüber nicht, aber es scheint klar zu sein, dass der Wertewesten ohne den vermeintlich sendungsbewussten Wertebezug eine Vereinbarung unterschrieb. Wer soll diesem Westen denn noch jemals trauen?
Die Welt schaut doch heute schon skeptisch auf dieses Imperium. Ganz anders, als man uns das gemeinhin vermittelt. Die »regelbasierte Weltordnung« hat sich als kannibalistische Hackordnung enttarnt. Andere Länder streben auf, sie wollen im globalen Getümmel mitmischen, ihren Wohlstand mehren und hinterfragen ganz richtig, warum ausgerechnet der Westen weiter die Deutungshoheit für sich beanspruchen sollte. Im Zuge des Ukraine-Krieges kann man das gut beobachten. Nur 38 Länder haben im Juli 2022 Sanktionen gegen Russland verabschiedet – 38 von 191 UN-Mitgliedsstaaten!
Dabei sind die und waren, die nicht für Sanktionen stimmten, noch nicht mal auf Russlands Seite, viele ächten sogar diesen Krieg. Aber die Skepsis gegenüber einem westlichen Imperium, das selten hielt was es versprach, hat dazu geführt, dass man sich aus Prinzip von westlichen Vorgaben distanziert. Man hat genug von den wirklichen westlichen Werten, die diesen Globus dominieren. Ehrlichkeit, Offenheit, Demokratie, Transparenz und Fairness sind jedenfalls nicht gemeint, wenn der Rest der Welt an Uns denkt.
Doppelmoral und Selbstgerechtigkeit
Die Wahrheit, die über die Minsker Vereinbarung ans Licht kam – und die so sträflich vom hiesigen Journalismus ignoriert wird – stellt ein Problem für den Westen dar: Denn der Rest der Welt sieht sich bestätigt. Mit diesem in sich nicht geschlossenen, aber doch oft gemeinsam agierenden Imperium, lässt sich nun nicht mal mehr etwas schwarz auf weiß vereinbaren: Selbst ein Papier, das den Frieden herstellen soll, hat eigentlich Kriegsabsichten in seiner Syntax.
Neu ist das für die BRICS-Staaten, Schwellen- und Entwicklungsländer nun wahrlich nicht. Sie kennen die westlichen Werte, die gemeinhin aus der Trias aus Doppelmoral, Selbstgerechtigkeit und Überheblichkeit bestehen. In einem Gesicht zusammengefasst sieht das aus wie: Annalena Baerbock – oder wie Ursula von der Leyen. Man weiß im Rest der Welt, dass das »We come in peace!« was anderes bedeuten kann. Und oft ja auch bedeutet hat. Peace ist in diesem Kontext eine Warnung. Nicht erst seit Minsk demnach, aber hier war es eben noch mal exemplarisch.
Die westliche Welt ist dabei sich zu isolieren. Das was sie über Russland erzählt, nämlich dass das große Reich im Osten Europas und Asien in Isolation gerät, ist das Schicksal eines Westens, dem über Jahrzehnte die Glaubwürdigkeit abhandengekommen ist.
Und genau als solches muss man den Trick von Minsk begreifen: Als Ausdruck des westlichen Versagens, sich als fairer Partner aufzuführen. Wer die Welt so dominieren will, verliert früher oder später eben das: Die Welt. Sie wird gut ohne einen Westen auskommen, der nicht verlässlich ist. Und das zu analysieren: Das wäre Aufgabe der Politwissenschaften. Die aber schweigen oder halten ukrainische Flaggen hoch und sinnieren über westliche Kampfjets, die bald über Moskau fliegen sollten. Kurz gesagt, sie hängen westlichen Werte nach: Insbesondere der Selbstgerechtigkeit.
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„endgültig unglaubwürdig geworden“
Tja, bei dem „geworden“ streiten sich die Geister. Nicht erst nur die Ureinwohner Nordamerikas mussten feststellen, dass der „weiße Mann mit gespaltener Zunge spreche“ (ob das ein Filmgag ist oder geschichtlich überliefert ist dabei erst einmal egal, weil es die Sache trifft!).
Was ist eigentlich bei den anglosaxonische Weltbeherrschungsbemühungen seit Hunderten von Jahren je ehrlich und offen abgelaufen?
Es ist der größte Treppenwitz der Geschichte wenn die „Gentlemen“ so tun, wie wenn „Wort halten“ ihr höchstes Gesetz wäre – tatsächlich ist der Wortbruch und die geplante Täuschung nicht erst seit der „Fabian Society“ zum Markenzeichen der Britannischen Vorgehensweise erhoben. Genau darum wird der Mythos des bis in den Tod sein Wort haltende Brite (wenn er ein Gentleman, also adlig oder der gehobenen Gesellschaft angehörig, sei) so sehr bemüht. Weil das Gegenteil der Regelfall ist.
Sie nehmen mir das Wort aus der Taste: Genau betrachtet ist der Westen nichts anderes als er seit der neuzeitlichen Entdeckungsfahrten schon immer war: ein völkermörderisches koloniales Projekt.
Und übrigens, seit David Graeber und David Wengrow wissen wir auch, dass die westlichen Werte eigentlich die Werte der überfallenen indigenen Völker waren, die sich über das lebensfeindliche und menschenverachtende Verhalten der Eroberer doch sehr wunderten. Und selbst die Eiszeitmenschen lebten demokratischer und gleichberechtigter (zwischen Männern und Frauen) als die patriarchale Geschichtswissenschaft uns Jahrhunderte lang weis machte.
Nix Häuptling, der allen befahl, was sie tun und lassen durften.
Die Angeln&Sachsen und das Frankenreich hatten alle ein Deutschland.
> Wir wissen mittlerweile, dass das Minsker Abkommen nur für eines da war: Um Zeit zu schinden
Come on… Das ist doch einfach lächerlich. Eine reine Schutzbehauptung Merkels, um ihr Versagen gegen die prorussischen U-Boote in der SPD und der Wirtschaft zu kaschieren.
phz
Ich denke diese Aussage stützt sich nicht nur auf die „Schutzbehauptung“ Merkels.
Es ist völlig egal, ob Merkel zum Zeitpunkt des Abschlusses des Minsker Abkommens schon so gedacht, oder es nur eine „Schutzbehauptung“ von ihr ist, dass dieses Abkommen nie ernst gemeint war.
Ihr Verhalten ist in jedem Fall als feig, schäbig zu bezeichnen und ist katastrophal für kommende Verhandlungen über die Zukunft der Ukraine.
Möglich auch, dass die perfiden vehementen „Vertreter westlicher Werte“, schon derart abgehoben, arrogant geworden sind, dass sie heute durchaus die „brutale“ Wahrheit, offen aussprechen können, da sie wissen, die Gehirne der Bevölkerung ist schon so mit Popoganda zugesch,…., dass sie nur noch den „Kriegsgurgeln“ Glauben schenken. Also eh egal – wir haben unser NARRativ, von dem wir nicht abweichen können.
Hinzu kommt noch die typisch deutsche „Schuld und Trauerlust, die man nun auf die Opfer des „brutalen, unmotivierten Angriffskriegs“ umleiten kann.
Man höre sich (besser nicht), die verbalen Baukästen an: „so lange wie nötig“, „wir lassen nicht zu, dass man Grenzen verschiebt“, „wenn die Ukraine sich nicht verteidigen kann, wird sie aufhören zu existieren“ (ohne sie, wäre die Welt besser dran) und ähnlich plumper Pathos – der in Dauerschleife, ausgeschieden wird. Weshalb fliegt Olli doof, wieder in die USA. Ist das „Klimaneutral“? Und mittlerweile geschieht tatsächlich nichts Neues – außer: „Wir dürfen nicht zulassen,…….“ Aber das kotzt uns auch nur noch an. Mich zumindest: Kaum drehst du die Kiste auf, erstes Bild: der widerliche Chuzpenik.
Insbesondere haben Merkel und Hollande überhaupt nichts unternommen um die Ukraine zu bewegen die Minsk Vereinbarung einzuhalten.
Tja, wenn mafiöse Strukturen, plötzlich auf „Staatslenker“ machen,……
Nur interessehalber gefragt: Was sind Hollandes Gründe?
Der ist gut. Lass auch nach Poroschenko’s fragen – aktiviert die Haubitze die selbstzerstörung?
Nö, der redet immer so einen Stuss. Dieses übertrifft allerdings sein bisheriges Nato-Propagandatröten.
Genau, und Hollande bestätigt das, weil er noch mit Angela rummachen will. Und Poroschenko liebt flotte Dreier.
Panzerhaubitze 2000: NATO-Troll detected!
Kiesewetter tobt, Sascha Lobo höhnt:
https://terminegegenmerkel.wordpress.com/2023/03/03/roderich-kiesewetter-dreht-durch/
Interessant, der Herr Kiesewetter, und argumentativ so überzeugend hinsichtlich Einsatz nuklearer Waffen! Hat Russland nicht auch 1 Tag vorm Einmarsch ins ukrainische Schlaraffenland jegliche kriegerische Absichten abgestritten?
Hm.
ja, hatten sie, aber Minsk II zählt bei dir nicht wie es scheint – mach mal ;D
OK, also keine Stimme der CDU. Das was der sagt, geht gar nicht.
Was verflucht, soll man bei der nächsten Wahl eigentlich ankreuzen?
AfD
Zumindest wenn Sie Deutschland irgendwie retten wollen.
Du lieber Himmel! Vom Regen in die Traufe?!
Kann man so sehen.
Wenn man allerdings „regelungstechnisch“ denkt, dann bietet einem die gegenwärtige Parteienlandschaft nach der Linksdrift der CDU nur einen Zweipunktregler an: AFD oder der Rest. Und wenn man mit einem Zweipunktregler einen vernünftigen weil mittleren Weg halten will, muss man eben mal das eine und mal das andere wählen.
Das funktioniert vor allem dann, wenn die jeweiligen Abgeordneten auf den hinteren Listenplätzen damit rechnen müssen, das ihr angestammter Platz von einem „I-gitt“-Abgeordneten besetzt werden könnte.
Wer wählt, kann sich nicht beschweren. (Vergessen)
Gute Frage. Am besten Wahlboykott durch ungültig wählen. Entweder alles durchstreichen oder ein zusätzliches Kästchen malen und Putin wählen.
Leider quatsch, ungültige Stimmabgaben werden als Wahlbeteiligung in das gesamte Ereignis mit eingerechnet ! Am Ende zählt jede Wahlbeteiligung als Legitimation der Wahlen.
Gerade weil ungültige Stimmen indirekt berücksichtigt werden, ist es die bessere Option im Vergleich zu Nichtwählen, wenn man die Absicht hat die Wahl als Ganzes zu delegitimieren.
Grundsätzlich hat das Nichtwählen wie auch das ungültig wählen keinen Einfluss auf das Wahlergebnis, da nur gültige Stimmen in die Berechnung der Anteile der einzelnen Parteien einfließen.
Allerdings:
Bei einer Wahlbeteiligung von ungefähr 70% bräuchte es schon sehr sehr viele Wahlverweigerer, um die Wahlbeteiligung auf einen Wert runter zudrücken, welcher die Legitimität der Wahl in Frage stellen würde. Selbst bei 30% Wahlbeteiligung würde die Wahl trotzdem noch gelten. Das heißt es müsste mindestens die Hälfte nicht wählen gehen, die ansonsten wählen. Das ist ja kaum möglich und daher die Delegitimierung der Wahl auf diese Weise völlig aussichtslos.
Aber eine ungewöhnlich hohe Anzahl von ungültigen Stimmen, sagen wir 10% ist schon ein deutliches Protestsignal, das nicht einfach ignoriert und erstmal erklärt werden muss. Es wirft die Frage über die Ursachen auf, was wiederum eine Debatte provozieren und auch durchaus die Legitimität einer solchen Wahl in Frage stellen kann.
Daraus folgt: Wenn man einfach nicht wählt, hält man einfach die Schnauze. Es ist kaum anzunehmen, dass die Wahlbeteiligung auf diese Weise so weit herabzusenkt werden kann, dass dies die Legitimität der Wahl in Frage stellen würde. Aber wenn man ungültig wählt, ist das ein sichtbares und erklärungsbedürftiges Protestsignal. Ein ungewöhnlich hoher Anteil von ungültigen Stimmen macht den Protest sichtbar und stellt die Frage nach den Ursachen. Das kann man nicht einfach für „Wahlverdrossenheit“ verkaufen. Denn die Ungültigwähler sind ja wählen gegangen, es war ihnen nicht einfach egal. Sie haben bewusst sichtbar gemacht, dass sie sich von keiner Partei vertreten sehen.
Theoretisch ist es eine Möglichkeit ungültig zu wählen, aber das werden die offiziellen Erklärbaren schon geraderücken, und es wird weitergehen wie bisher.
Ich lehne sonst solche abgelutscht, pseudo-originellen Plattitüden wie: „Wie bestellt, so geliefert“, ja ab. Allerdings könnte man ein weiteres Zitat bemühen, dass schon eher nachdenklich machen könnte – ebenfalls abgelutscht, aber: “ Würden Wahlen etwas bewirken, gäbe es es sie nicht.“
Das birgt einen wahren Kern in sich. Und betrachtet man nun den widerlichen Selenskij-Chuzpenik, der ja mit dem Argument „Frieden“ angetreten ist, so konnte er damit sein schauspielerisches Talent, ganz ohne klimpernden Luststängel, abermals beweisen.
Allerdings war das Gemächt auf der Klaviatur vielleicht erheiternd – die Rolle, die er jetzt verkörpert, ist allerdings erheblich brisanter, als die des Penis-Pianisten. Er ist nur noch ein diabolischer Horror-Clown. Und eine Marionette, an sehr dünnen Fäden.
Aber die Idee mit „Putin for President“, gefällt mir.
Was will deutschlands ReGIERung?
Weiß das eine?
Warum gab Merkel dieses Eingeständnis?
Ohne Not verkündete Merkel dieses Kriegstreiben! Und was erleben wir? Den eingezogenen Schwanz all jener EmpörungsTintenkleckser, EmpörungsPolitschranzen, EmpörungsExperten! Denn die Reaktion ist von Schweigen bis ‚wenig Worte‘!!
DAS war ja eigentlich DIE Bestätigung der Lumpenpazifisten dass der Krieg vor 2021 begann!
Was bedeutet es für unsere Gesellschaft wenn sie so dreist und offen belogen wird?
#Deligitimierung_des_Staates at his best!! Bzw Gewalt am Volk!!!
Natürlich begann der Krieg spätestens 2014 bzw. er begann mit dem Infiltrieren der Ukraine durch Nuland und Konsorten, 2008 oder noch früher. Der Kongress durfte doch ziemlich direkt nach der Selbständigkeit der Ukraine beschließen, dass man sich um das Land und seine internationale Einbindung „kümmere“. Auf das Wort „des Westens“ ist kein Verlass.
Artikel: „Wie die USA und die ukrainische Rechtsextremisten den Friedensbefürworter Zelensky zu einem „friedensfeindlichen“ Präsidenten machten“
(Deutsche Übersetzung von Thilo Haase des Artikels von Aaron Maté, das englische Original unterliegt dem Copyright)
Den Text poste ich – nur zur Information (habe keine eigene Meinung dazu) – aus Platzgründen unter „Antwort“.
Ich habe ihn einer Rundmail der örtlichen DFG-VK-Gruppe entnommen.
Hier die Übersetzung von Thilo Haase:
„Wie die USA und die ukrainische Rechtsextremisten den Friedensbefürworter Zelensky zu einem „friedensfeindlichen“ Präsidenten machten
von Aaron Maté
Ein Berater von Zelensky, der 2019 gewählt wurde, um der Ukraine Frieden zu bringen, erklärt nun, dass es „keinen Frieden mit Russland geben kann und die Ukraine sich bis an die Zähne bewaffnen muss.“
Volodymyr Zelensky lehnte anlässlich des einjährigen Jahrestages des russischen Einmarsches in der Ukraine jegliche Verhandlungen mit dem Kreml ab.
„Es gibt dort nichts und niemanden, worüber man reden könnte“, erklärte Zelensky.
Der ukrainische Präsident verkündete diese Botschaft nur zwei Wochen, nachdem seine französischen und deutschen Amtskollegen ihn bei einem Treffen in Paris aufgefordert hatten, „Friedensgespräche mit Moskau in Betracht zu ziehen“, wie das Wall Street Journal berichtet.
Doch wie ein Berater der New York Times erklärte, ist Zelensky jetzt „besser mit sich selbst im Reinen“ und hat daher kein Bedürfnis, die Möglichkeit eines Friedens mit seinem Nachbarn zu erwägen.
„Er hat eine klare Vorstellung davon, was die Ukraine tun sollte“, sagte der Berater. „Es gibt keine Zweideutigkeiten: Es gibt keinen Frieden mit Russland, und die Ukraine muss sich bis an die Zähne bewaffnen.“
Zelenskys „klares Verständnis“ der Notwendigkeit, den Frieden mit Russland abzulehnen und sein Land in ein Waffendepot der NATO zu verwandeln, ist ein durchschlagender Sieg für die ukrainische extreme Rechte und ihre Verbündeten in der US-Regierung. Wie ich letztes Jahr an dieser Stelle schrieb, haben diese beiden mächtigen Kräfte, die durch ihre konvergierenden Interessen an einer Verlängerung des Krieges in der ukrainischen Donbass-Region nach 2014 verbunden sind, die Friedensplattform sabotiert, auf deren Grundlage Zelensky im April 2019 gewählt wurde. Wie Adam Schiff es ausdrückte, haben die USA den ukrainischen Bürgerkrieg benutzt, „damit wir Russland drüben bekämpfen können und nicht hier“.
Das Gedenken an den ersten Jahrestag der grenzüberschreitenden Invasion Russlands zur Beendigung von Schiff’s zweiseitigem „Kampf“ hat weitere Erkenntnisse darüber gebracht, wie die USA im Zusammenspiel mit ihren ideologischen Verbündeten in der mächtigen ukrainischen extremen Rechten dazu beigetragen haben, Zelensky von einem Kandidaten, der für Frieden eintritt, zu einem Präsidenten zu machen, der „keinen Frieden“ will.
In einem schmeichelnden Profil erzählt die Washington Post anerkennend, wie Zelensky von der naiven Überzeugung, „dass ein Frieden mit Putin möglich sei“, zu der Überzeugung gelangte, dass „ein Sieg die einzige Antwort ist“. Obwohl die Post versucht, Zelenskys „Wandel“ als Ergebnis der „Bedrohung durch den russischen Präsidenten Wladimir Putin“ darzustellen, erzählen die Details eine andere Geschichte.
Die Post beschreibt einen Austausch im Sommer 2019 zwischen dem damaligen Newcomer-Präsidenten und dem obersten US-Diplomaten in der Ukraine, William Taylor. Damals äußerte sich Zelensky „neugierig“ über die Steinmeier-Formel, einen Versuch unter deutscher Führung, die ins Stocken geratenen Minsker Vereinbarungen wiederzubeleben. Das Minsker Abkommen aus dem Jahr 2015 sah vor, den rebellischen Donbass-Regionen in der Ostukraine im Gegenzug für ihre Entmilitarisierung eine begrenzte Autonomie zu gewähren. Die ukrainische extreme Rechte, die treibende Kraft hinter dem Maidan-Putsch von 2014, der den anschließenden Donbass-Krieg auslöste, hatte sich der Umsetzung des Minsker Abkommens stets widersetzt.
Zelensky, erinnert sich Taylor, „hoffte“, dass die Steinmeier-Initiative „zu einer Einigung mit dem Kreml führen könnte“. Der ukrainische Präsident „zeigte auf ein Dokument, in dem die Formulierung erläutert wurde, und dachte, dass irgendwo in den Details der juristischen Sprache ein praktikabler Kompromiss mit Moskau gefunden werden könnte“.
Doch Washington wusste es besser: Ein Kompromiss mit Moskau war nicht zulässig. „Niemand weiß, was es ist“, sagte Taylor zu Zelensky über den deutschen Plan. „Steinmeier weiß nicht, was es ist… Es ist eine schreckliche Idee.“
Der Steinmeier-Plan war in der Tat eine einfache Idee, und eine willkommene Idee für jeden, der daran interessiert war, der Ukraine Frieden zu bringen. Taylor seinerseits hat sich nie gescheut, den Krieg zu befürworten. In einem Brief an die Washington Post vom Dezember 2014 prangerte Taylor einen Meinungsartikel an, in dem er sich gegen die Entsendung von US-Waffen in die Ukraine und für ein Abkommen zwischen der NATO und Russland zur Lösung der Ukraine-Krise ausgesprochen hatte. Die Befürworter solcher Schritte, schrieb Taylor, „plädieren dafür, dass der Westen Russland beschwichtigt…. Jetzt ist nicht die Zeit für Beschwichtigung“.
Dies erklärt, warum Taylor dem „schrecklichen“ Plan, der nach dem ehemaligen deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier benannt ist, ähnlich ablehnend gegenüberstand. Die Steinmeier-Formel forderte die Durchführung von Kommunalwahlen in den von Rebellen kontrollierten Gebieten des Donbass unter ukrainischem Recht und internationaler Aufsicht. Wenn die OSZE-Beobachter die Ergebnisse bestätigten, würde die Ukraine die Kontrolle über ihre Ostgrenze zurückgewinnen und ein Sonderstatusgesetz erlassen, das den rebellischen Donbass-Regionen eine begrenzte Autonomie gewährt.
Doch dieser Fahrplan und eine ähnliche Initiative des französischen Diplomaten Pierre Morel „scheiterten am Widerstand in der Ukraine“, so der ehemalige britische Diplomat Duncan Allan für die von der britischen Regierung finanzierte Denkfabrik Chatham House. Als Zelensky Ende 2019 versuchte, das Projekt wiederzubeleben, fügte Allan hinzu, „zwang ihn eine weitere scharfe Reaktion in der Ukraine, einen Rückzieher zu machen.“ Wie die New York Times nun am Rande bemerkt, „lenkte eine Gegenreaktion im eigenen Land – mit Straßendemonstranten in Kiew, die ihn des Verrats beschuldigten, weil er Land aufgegeben hatte – den ukrainischen Präsidenten zu einer politischen Formel, in der er Zugeständnisse an Russland ablehnte“.
Zu dieser „Gegenreaktion“ in der Ukraine gehörten nicht nur gewalttätige Proteste, sondern auch direkte Drohungen gegen Zelenskys Leben.
„Zelenskyy sagte, er sei bereit, seine Einschaltquoten, seine Popularität und seine Position zu verlieren“, sagte der Mitbegründer des Rechten Sektors, Dmytro Yarosh, Kommandeur der Ukrainischen Freiwilligenarmee und ehemaliger hochrangiger ukrainischer Militärberater, kurz nach Zelenskys Amtsantritt im Mai 2019. „Nein, er wird sein Leben verlieren. Er wird an einem Baum auf Chreschtschatyk hängen – wenn er die Ukraine und die Menschen verrät, die in der [Maidan-]Revolution und im [Donbas-]Krieg gestorben sind.“ (Zwei Jahre nach der Drohung, den Präsidenten an einem Baum aufzuhängen, wurde Jarosch erneut zum Berater des Oberbefehlshabers des ukrainischen Militärs ernannt. Das ukrainische Militär behauptete später, die Ernennung sei zurückgezogen worden).
Trotz der internen und externen Widerstände verließ Zelensky ein Treffen mit Putin im Dezember 2019 „hoffnungsvoll“, berichtet die Post. „Innerhalb weniger Wochen stimmte Russland einem umfassenderen Gefangenenaustausch zu und bot der Ukraine eine 3-Milliarden-Dollar-Gas-Schiedsregelung sowie einen neuen Gastransitvertrag an.
Doch neben der rechtsextremen Gegenreaktion im eigenen Land sah sich Zelenskys Friedensinitiative auch der direkten Feindseligkeit des ukrainischen Schirmherrn in Washington ausgesetzt. Nachdem er Zelensky davor gewarnt hatte, einen „schrecklichen“ Friedensplan unter europäischer Vermittlung zu verfolgen, wurde William Taylor bald zum Helden von Trumps erstem Amtsenthebungsverfahren gegen die Ukraine. Bei dem Amtsenthebungsverfahren, das im Oktober 2019 begann, als Zelensky gerade versuchte, sein Friedensmandat zu erfüllen, wurde Taylor vorgeladen, um dem Kongress und einer von Russen verrückten Medienklasse zu versichern, dass Trumps Pause bei den Waffensubventionen für den ukrainischen Kampf gegen die von Russland unterstützten Donbas-Rebellen „unsere nationale Sicherheit“ gefährde. (Die New York Times lobte Taylor für seine Dienste als „siebzigjährigen Vietnam-Veteranen mit gemeißeltem Gesicht und beruhigend grauem Haar“, während die Washington Post ihn als „akribischen Protokollanten“ bezeichnete.)
Der vorherrschende Imperativ, die Ukraine zu nutzen, „um Russland dort drüben zu bekämpfen“ (Schiff), bedeutete, dass Zelensky keine Chance hatte, das „schreckliche“ Minsker Abkommen zu verfolgen, das Taylor und andere einflussreiche Stellvertreter ablehnten.
„Die Realität ist, dass die Ukraine auf die politische, diplomatische, wirtschaftliche und militärische Unterstützung des Westens und insbesondere der Vereinigten Staaten angewiesen ist“, schrieb Samuel Charap von der dem Pentagon angeschlossenen RAND Corporation im November 2021. Bis zu diesem Zeitpunkt habe die Ukraine wenig Bereitschaft gezeigt, ihre Verpflichtungen aus dem Minsk-II-Abkommen zu erfüllen, und die USA hätten ihren Einfluss noch nicht genutzt, um auf Fortschritte im Donbass-Konflikt zu drängen. Wenn die ukrainische Regierung dazu gedrängt werden könnte, „den Verpflichtungen nachzukommen“, so Charap, „könnte dies tatsächlich zu einer Deeskalation durch Russland führen“ und die Ukraine „vor einer Katastrophe bewahren“.
Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Zelensky jedoch bereits auf die Seite der Kräfte geschlagen, die ihn sabotiert hatten. Die Post zitiert David Arakhamia, den Vorsitzenden von Zelenskys Fraktion im Parlament, wie folgt: „Anfang 2021 glaubte Zelensky, dass Verhandlungen nicht funktionieren würden und dass die Ukraine die Regionen Donezk und Luhansk ‚entweder auf politischem oder militärischem Weg‘ zurückerobern müsse. Infolgedessen habe sich „der Kreml zurückgezogen“.
Zelenskys Entscheidung von Anfang 2021, dass „Verhandlungen nicht funktionieren würden“, erklärt, warum er Anfang 2022 alle Möglichkeiten ausschlug, die drohende russische Invasion zu verhindern. Bei den abschließenden Gesprächen zur Umsetzung von Minsk war ein „Haupthindernis“, wie die Washington Post berichtete, „Kiews Widerstand gegen Verhandlungen mit den prorussischen Separatisten“. Als Deutschland in letzter Minute ein Abkommen vorschlug, in dem die Ukraine „auf ihre NATO-Bestrebungen verzichten und als Teil eines umfassenderen europäischen Sicherheitsabkommens ihre Neutralität erklären würde“, lehnte Zelensky dies laut Wall Street Journal ab. Nachdem sie die Diplomatie abgelehnt hatte, verstärkte Zelenskys Regierung den Beschuss des Donbass erheblich, ein möglicher Schritt in Richtung des Versuchs, „die Regionen Donezk und Luhansk zurückzuerobern“, und zwar auf dem „militärischen Weg“, wie die Washington Post kürzlich bestätigt hat.
Und wie die jüngsten Enthüllungen des ehemaligen israelischen Premierministers Naftali Bennet unterstreichen, gingen die USA dazu über, Zelenskys Friedensmandat vor der russischen Invasion zu sabotieren und die diplomatischen Bemühungen in der Zeit danach zu blockieren.
Infolgedessen steht die verherrlichte Version von Zelensky, die den NATO-Staaten heute präsentiert wird, in scharfem Kontrast zu dem friedensfreundlichen Kandidaten, den die Ukrainer vor vier Jahren mit überwältigender Mehrheit gewählt haben.
Im Oktober 2019, als er angesichts rechtsextremer Proteste und der Feindseligkeit der USA Schritte zur Umsetzung des Minsker Abkommens unternahm, versicherte Zelensky den Ukrainern, dass er „der Präsident des Friedens“ sei und dass „die Beendigung dieses Krieges für mich von größter Bedeutung ist“. Er fügte hinzu: „Ich, der Präsident, bin nicht bereit, unser Volk zu opfern. Und deshalb wähle ich die Diplomatie“.
Mit seiner Entscheidung, die Diplomatie abzulehnen, hat Präsident Zelensky gezeigt, dass er mehr als bereit ist, sein Volk für den von den NATO-Staaten gewünschten Stellvertreterkrieg gegen Russland zu opfern. Ein Jahr nach der katastrophalen russischen Invasion, die er mit ausgelöst hat, ist es daher kein Wunder, dass dasselbe politische Establishment der USA, das Zelenskys Friedensmandat sabotiert hat, ihn nun als Helden feiert.“
(Ende der Übersetzung von Thilo Haase)
PS: Für Diskussion darüber habe ich KEINE Zeit, weil ich gleich an einem Info-Stand teilnehme.
„kein Vertrauen mehr“, nicht nur außerhalb, er wächst auch im Inland.
Ein Auszug aus rtde Meinung mit dem Titel
Szenenwechsel auf dem Schachbrett: Bald nicht mehr Russland, sondern China?
Quote
„Um nur ein anschauliches Beispiel zu nennen: die Staatsverschuldung der Bundesrepublik Deutschland ist von 4 Milliarden Euro (2021) auf heutige 40 Milliarden Euro gestiegen – eine Erhöhung von 1000 Prozent in knapp über einem Kalenderjahr“
Unquote
Wer die letzten Zahlen aus Russland gelesen, der dürfte doch annehmen, das hier ein Krieg gegen das eigene Volk begangen wird. Das wird durch Berichte Oxfam, Veröffentlichungen der G7 (Öl), Banken, Agenturen sogar bestätigt.
„Um nur ein anschauliches Beispiel zu nennen: die Staatsverschuldung der Bundesrepublik Deutschland ist von 4 Milliarden Euro (2021) auf heutige 40 Milliarden Euro gestiegen – eine Erhöhung von 1000 Prozent in knapp über einem Kalenderjahr“
Sie meinen wohl die Nettoneuverschuldung? Die ‚Staatsverschuldung‘ (in hochgestellte Kommas gesetzt, weil der ‚Staat‘ in Wirklichkeit eine NGO namens Germany ist, die als Firma organisiert ist und im Handelsrecht operiert – siehe dazu…
https://gemeinde-neuhaus.de/index_htm_files/Souveraener_Staat_durch_Friedensvertrag_zu_WK1_3.Aufl.pdf
… das zweite Schaubild nach der Seite 99) beträgt meines Wissens nach wohl so um die 8 Billionen Euro – darin eingerechnet sind dann eben Verpflichtungen, die noch geleistet werden müssen, wie die Pensionen von Beamten plus alle möglichen Verpflichtungen gegenüber allen möglichen eventuellen Gläubigern in der EU.
Die immer offiziell ausgewiesene Zahl von irgendwas zwischen 2 und 3 Billionen ist demgegenüber eine Beruhigungspille.
Diese Angabe kam von Herr lindner selbst, über einen Zwitscherkanal. Den link dazu kann man aus dem rt Portal entnehmen.
Die BRD GmbH ist nicht umsonst eine GmbH, verliert man den Krieg wird diese aufgelöst, bleibt dann noch die Frage zu den EU Statuten.
Im Drama wird auch gern die Zinspolitik der ‚Zentralbanken‘ vergessen, des einen Freud ist des anderen Leid.
Es gibt eine sehr gute Analyse dazu von Petra Erler, deren Blog auch sonst unbedingt empfehlenswert ist.
https://petraerler.substack.com/p/krieg-oder-frieden-in-europa-wahrheit
Na ja, ich hab da auch schon gehört das Merkel die Aussage nur getätigt hab um die ewige Rüge gegen ihre friedliche Russlandpolitik abzubügeln…..sie hat eben dann, angeblich, wahrheitswidrig die Lüge von Minsk II erfunden….tja, hoffe ist so, denn ansonsten fällt mir nur ein für den Friedensnobelpreis nominierter Deutscher ein, der jahrzehntelang von Frieden log, aber heimlich den Krieg vorbereitet hat, seit 1933 – Adolf Hitler….kein Witz, und da ein Menschenleben vergangen ist, und viele das vielleicht vergessen haben bzw. nie im Geschichtsunterricht gehört haben – Hitler gauckelte, wegen der heimlichen Aufrüstung der Wehrmacht, bis 1939 eine friedliche Politik, mit dem damals harmlosen Gedanken die „Volksdeutschen“ ins Reich zu holen, den westlichen Allierten und der UDSSR vor, aber hatte den Weltkrieg schon im Hinterkopf…..
Ja, die ständigen Hitler-Vergleiche nerven mich selber, aber man kann es nicht oft genug erwähnen, dass derjenige Politiker, der sich genauso schäbig verhalten hat, wie Merkel, eben nur einer in .de war – Adolf Hitler…..
Sarkastische Grüße
Bernie
PS: War Hitler nicht schon Jahrzehnte vor Selenkskij „Men of the Year“? Ich meine da was gehört zu haben, aber kann mich auch irren 😉
War er zwar, aber … angeblich war das damals in Wirklichkeit negativ gemeint. Also Hitler ‚man of the year‘ in dem Sinne, daß er damals die meisten Schlagzeilen machte – aber eben negative …
https://eu.usatoday.com/story/news/factcheck/2021/08/19/fact-check-hitler-time-magazine-man-year-1938-not-honor/8149799002/
Klar, H. hat nicht für ‚Freedom & Democracy‘ gekämpft – dieses Privileg blieb und bleibt den Angloamerikanern vorbehalten…
@Otto
Danke für die Hinweise bzgl. A.H. , und was Merkel angeht, die schämt sich nicht ob des massenmörderischen Vorbilds – dessen Lüge vom Frieden sie bei den MinskII-Verhandlungen in die Gegenwart aktualisiert hat? Was die Nominierung des Friedensnobelpreises von A.H. angeht, die war angeblich auch nicht ernst gemeint, aber es ändert nichts an der Tatsache, dass ein Selenskij sich 2022 davon nicht distanziert – bei seiner Nominierung für den Friedensnobelpreis…..
Geschichte wiederholt sich eben doch – nur diesmal als Farce….hoffe ich 😉
Gruß
Bernie
Auch Stalin war „man of the year“. sogar 2 mal
Und auch die Böse bösewichter des 21. jhrd Trump und Putin.
Ja, ich glaube mich um so was zu erinnern. Also dass Hitler Mann des Jahres war. Wobei “ Mann des Jahrtausends “ auch nicht unangemessen wäre. Aber auch wenn nur üble Hardcore – Nazis bestreiten, dass er zu den finstersten Gestalten der Geschichte gehört, so gab es von dieser Sorte reichlich Typen, die in all ihrer Bestialität mithalten konnten.
Hitler hatte aber die Möglichkeiten der Moderne, die des industriellen Mordens. Das machte den Unterschied. Insofern wird der Man, die Frau oder die Transe, die uns in den WKIII führt, Person unseres Jahrtausends. Ob es danach noch möglich ist, Hitler- Vergleiche anzustellen, ist fraglich aber eigentlich nicht interessant.
Und die berühmte Frage, was geschehen wäre, hätte man Hitler an der Kunsthochschule angenommen, wird auch nicht mehr beantwortet. Wäre die Welt ein besserer Ort geblieben? Nein, die meisten von uns ahnen, dass es so nicht gekommen wäre.
Ich habe mich auch immer gegen unüberlegte Nazi-Vergleiche gewehrt. Dabei war das in meinem Umfeld ein gern ausgeübtes Ritual. Im Prinzip alles, was man für schlecht oder nicht ausreichend gut befand, war Nazi. Dass man das noch steigern konnte, hätte ich nicht vermutet. Nun, in einer Zeit lebend, in der es schlimmeres als Nazis gibt – Putinversteher, Impfverweigerer, Covidleugner, lumpenpazifisten- und sowieso jeder der „neue Hitler“ ist, sehe ich, das immer noch mehr geht.
Roberto, stimme zu 100% zu. Im übrigen weiß der Volksmund schon immer „Überheblichkeit kommt vor dem Fall“ und so wird dies auch hier wahrscheinlich sein. Komisch ist nur, dass die Bevölkerungen im „Westen“ immer noch glauben, der Kolonialismus wäre schon lange tot – dabei ging er die ganze Zeit weiter, nur eben mit anderen Mitteln (Freihandelsabkommen, Weltbank, WTO etc.), alle vom Westen dominiert.
@Der Skeptiker:
„Was verflucht, soll man bei der nächsten Wahl eigentlich ankreuzen?“
Wichtiger als die Kreuzchen-Frage sind mir die Gedanken von Simone Weil, die sagt:
»Der erste und genau genommen einzige Zweck jeder politischen Partei ist ihr eigenes Wachstum, und dies ohne jede Grenze.«
Genau genommen bedeutet dies doch, dass dem vorherrschenden Parteien-System totalitäre/faschistoide Elemente inhärent sind.
Wäre also angesagt Simone Weils
Anmerkungen zur generellen Abschaffung politischer Parteien weiter zu denken:
https://www.diaphanes.de/titel/anmerkung-zur-generellen-abschaffung-der-politischen-parteien-154
Ein paar weitere Hinweise zu diesem gedankenlosen, moralischen Bullshit.
– Kürzlich hat sich jemand entschieden gegen die Mainstream-Deutung der fraglichen Aussagen in West UND Ost gestellt, nämlich Victor Medvedchuk, der an den Verhandlungen der „Kontaktgruppe“ persönlich beteiligt war, und in persönlichem Kontakt mit Poroschenko und anderen ukrainischen hochrangigen ukrainischen Beteiligten gestanden hat.
Einen indirekten Hinweis auf die wahre Sachlage gab kürzlich der ehemalige russische Präsidentenberater:
(Vedomosti, deepl-übersetzt:)
Former Russian presidential aide Vladislav Surkov has said that he did not initially expect the Minsk agreements to be implemented. He said this in an interview with the director of the Centre for Political Conjuncture, Aleksey Chesnakov.
The published interview consists of four questions to which the former presidential aide answers either „yes“ or „no“. When asked whether Surkov had been working on the Minsk agreements on the assumption that they should be implemented, he answered in the negative.
Warum das so lief, das zeigt schon fast hinlänglich die englische(!) Wiki:
https://en.wikipedia.org/wiki/Minsk_agreements#Minsk_II,_February_2015
die man allerdings aufmerksam und vorurteilsfrei zu lesen hat, und zwar unter Berücksichtigung der geographischen Lage und logistischen Rolle der Stadt Debalzewe.
Niemand, der seine 5 Sinne beisammen hatte, konnte seinerzeit auf eine Umsetzung rechnen. Poroschenko nicht, der dafür keine Mehrheit hatte und der angekündigten Sabotage durch den „Rechten Sektor“ (die Wiki dokumentiert sie) rein gar nichts entgegen zu setzen hatte. Merkel und Hollande zusätzlich deshalb nicht, weil die Regierung in London und das US-Außenministerium – im klaren Gegensatz zu Obama – ausgesprochen und entschieden gegen das Abkommen waren. Obama konnte Kerry nicht zwingen, weil er ihn mit der Anerkennung des „Normandie-Formates“ ins Abseits gewungen hatte, damit das Abkommen überhaupt zustande kommen konnte. Eine bedingte amerikanische Anerkennung, über die Deklarationen des WH hinaus, fand Minsk II erst im Mai 2015 in Sotschi:
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/ukraine-gespraeche-in-sotschi-kerry-und-putin-kommen-sich-naeher-13590258.html
Alle Beteiligten haben nur „Zeit gewinnen“ wollen, weil sie nix anderes vermochten. Der ganze Ausdeutungsblödsinn SOLL ignorieren, daß „Minsk II“ vier, den Details des Abkommens übergeordnete Zwecke erfülln sollte und erfüllt hat:
– Es hat die Angriffswut der ukrainischen Nationalisten gebremst
– Es hat eine andernfalls unvermeidliche militärische Intervention Russlands gestoppt
– Es hat UN-zertifiziert, daß die „Volksrepubliken“ Teil des ukrainischen Territoriums und ukrainischer Oberhoheit bleiben sollten.
– Es hat durch dieselbe UN-Resolution Russland eine zivile, mittelbar auch militärische Schutzverantwortung für das Schicksal der „Volksrepubliken“ bis zum Datum einer Umsetzung von Minsk 2 übertragen
Letzteres ist der Grund, warum sich Merkel und Hollande jetzt gern von dem Abkommen distanzieren wollen.
was in diesem Kontext noch interessant wäre, sich die einzelnen Mitglieder der OSZE-monitoring mission anzusehen und jenes Personal, das Teil der Minsk Teams war.
V.a. bei Letzteren hat man den Eindruck, bei den wenig abgedruckten öffentl. Interviews jedenfalls, die wurden gezielt nach Russlandressentiment ausgewählt.
p.s. traurigerweise gilt dasselbe für das Ressort Abrüstungsverhandlungen.
Die Haltungen auf twitter die ich dort zumindest lese sind z.T. erschütternd in ihrer Dummheit. (natürlich, WER äußert sich schon auf seinem Twitter zu solchen Dingen und warum.)
Die Frage ist: Wer von klarem Verstand, NUTZT denn „Twitter“ überhaupt??? Das ist doch cerebraler Super-Gau.
Leider aber eben, sind gerade solche „Tools“ (und Brain-Toys) dafür verantwortlich, dass jeder unreflektierte Schwachsinn, in „Echtzeit“ in Millionen empfängliche Gehirne gespült wird. Meiner Meinung nach, fehlt in der ebenso gegen- wie widerwärtigen Zeit ein aktiv angewandter Begriff, der leider kaum noch verwendet wird: „wise use“. Hauptsache, alles geht „viral“, bekommt soundsoviele „Likes“ (statt „Lecks“) und man orientiert sich schnell an jenen, die auch einen „Daumen hoch“, geerntet haben. Nur um ja keinen „shitstorm“ zu erleben.
Und daher: „Russophobie“, ist heute die „geniale“ Impfung, um gegen „Putin-Propaganda“ endgültig immun zu sein. Man will kein „Überträger“ sein, der sich „querstellt“, freilich: In der besten deutschen „Demokratie“, gäbe es auch für mentale „Impfverweigerer“, erheblichere rechtliche „Nebenwirkungen“. Schmerzhafter, unerbittlicher und gnadenloser. Denn wer sich gegen das NARRativ stellt, ist ein,………… wir wissen es längst.
Und wenn „IM Erika“ sich so „ehrlich“ offenbart, dann weiß sie wahrscheinlich: Man kann sie nicht zur Verantwortung ziehen. Sie ist ja wohlbestallte Polit-Retnerin, war sogar kürzlich in gewohnt „stylishem outfit“ beim Bäcker. Und vielleicht ist das alles ja für sie längst schon verjährt.
„ÄÄÄÄtsch, ich hab euch alle, beschissen- aber ihr könnt mir nichts – und ihr könnt mich auch“. Was hätte sie auch zu befürchten? Ich glaube nicht, dass sie sich damit reinwaschen wollte. Für die „Abhängigkeit“ für die billige Energie.
Ehrlichkeit, ein offener Charakter, diplomatische Fähigkeiten – Für Politiker-Darsteller und Innen, sind das gefährliche Stolpersteine – zumal, wenn man aus der ehemaligen SBZ“ stammt, wie es zu ihrer Zeit noch hieß – dort aber sehr rege war.
Also machen wir uns nichts vor: Wir sind die Polit-Nutten und Strichjungen eines transatlantischen Zuhälterringes, der bei „Unbotmäßigkeit“, den legendären Zuckerwürfel, aus der Tasche zieht. Um im Gesicht unwilliger Nutten, hässliche Narben zu hinterlassen. Nordstream 2, war der ERste, um zu zeigen, wie süß, unser Leben sein könnte, wenn wir brav und artig sind.
Noch ein pikantes Detail für Menschen die es nichr wissen können – Sollte sich die Lüge von Merkel bei Minsk II als wahr erweisen dann hat sie Menschen die Religion immer schon sehr skeptisch gegenüber standen auch eine Bestätigung und einen Gefallen erwiesen mit ihren Verstoß gegen die „10 Gebote“ – Lüge ist eine sogenannte „Todsünde“, und das ausgerechnet von einer evangelischen Pfarrerstochter namens Angela Merkel – Asche und Schande über ihr Haupt – und ihre Eltern, die bei ihrer Erziehung im Pastorenhaushalt versagt haben 🙄👎
Ihre „pikanten Details“ sollten Sie besser in die Tonne treten. Woher haben Sie, dass die Lüge eine Todsünde sein soll? Eher schon die Eitelkeit und Selbstgefälligkeit, auf die man hier des öfteren trifft.
Dennoch viel Spaß mit ihrer selbstgefälligen Plauderei.
Wer-weiß-was-für-Grüße!
@Nordlandreisender
Ihre Worte treffen mich nicht, die amüsieren mich eher 🙂 – natürlich hat die Pastorentochter gegen die 10. Gebote verstossen, und wenn das keine Todsünde ist dann fresse ich einen Besen….
Sie scheinen a.) keinen Religionsunterricht genossen zu haben bzw. beim Kapitel 10. Gebote gepennt zu haben, oder b.) so von ihrer Religion überzeugt zu sein, dass die doch angeblich „fehlerlos ist“? Oder sind sie gar selber Pfarrersohn? *grins*
Sehr amüsierte und sarkastische Grüße
Bernie
Warum eigentlich ist Merkel gerade jetzt mit dieser Richtigstellung aufgetreten? Gewiss nicht, weil sie plötzlich von Gewissensbisse überfallen wurde. Sie hätte einfach schweigen können, wollte aber etwas bezwecken. Und da erscheint es sehr fragwürdig, dass sie mit dieser Eröffnung die Stellung des Westens verbessert hat. Wohl aber die Russlands. Jeder kann nun besser verstehen, warum Russland diesen Weg gegangen ist. Es ist sozusagen eine nachträgliche Bestätigung für den Kurs Russlands, wenn es auch nicht heißen muss, dass die Exkanzlerin mit dem Mittel, dem Einmarsch in die Ukraine, einverstanden ist.
Schade, dieser einseitige, langweilige Disput.
Aha? Merkel als die Fünfte Kolonne Moskaus? Aehm….Putins….die Interpretation ihrer Lügerei finde ich auch interessant…. 😉 🙂
Und Friedrich Merz ist dann wohl der 2te Chrustschow?????
Sehr Amüsierte Grüße
Bernie
Nunja, auch viel Spaß beim „Finden“. Mit analytischer Denke haben ja die meisten, Quatsch: die allermeisten ein Problem. Da kommt dann dieser Sermon bei heraus.
Amüsieren Sie sich, wie Sie es können. Es stört ja keiner😁!
Poroschenko? Hollande? Selensky? Tellerrand?
Ja, ist doch immer wieder amüsant was für Ideen so „Nordlandreisende“ hier vorbringen *grins* – fehlt bloß noch, dass US-Präsident Biden in Wahrheit ein U-Boot bzw. heimlich bezahlter Agent im Weißen Haus in Washington von Putins Russland ist…..*augenroll* 🙂
Sehr amüsierte Grüße, selten so gelacht….
Bernie
Na sie wurde bedrängt. Ihr wurde zur Last gelegt mit dem „wahnsinnigen Puttler“ verhandelt zu haben. Sie wollte sich wohl rechtfertigen, nach dem Motto „aber ich habe ihn doch die ganze Zeit nur verarscht, und wenn ich’s nicht getan hätte, hätte die Ukraine nicht standhalten können. Ihr solltet mir dankbar sein“.
Genauso sehe ich das auch. Da braucht man nichts hineinzugeheimnissen, das liegt auf der Hand.
Ein Beispiel des Meinungsmonoplos unserer MSM
Die Einleitung zu jeder Diskussion oder auch jeder Artikel zum Konflikt muss mit einem Hinweis auf Russlands, oder Putins Angriffskrieg oder Überfall gegen Ukraine beginnnen.
Wer das unterläßt wird einem Spiesrutenlauf (Diffamierungskampage) unterzogen.
Der Einzige mir bekannt Wirtschaftsboss, der von Anfang an gewarnt hatte, der CEO von BASF. Der Konzern baut jetzt zum Ärger der Kriegstreiber auch noch eine Amoniakanlage in China. Dies bringt unsere Atlantiker und die US auf die „Palme“.
Letzte Woche habe ich gelesen, dass einige forsche Schreiberlinge die BASF mit „Schuldzuweisungen“ angegriffen haben. Selbst so ein Boss ist nicht sicher vor dem mobbing der MSM.
Dies könnte auch evtl. der Auftakt zur Übernahme des Konzern durch einen US Giganten sein. Aber das ist eine andere Bauststelle 🙂
Ich seh das eher so, dass sie mit ihrer Aussage Verhandlungen praktisch unmöglich gemacht hat.
Also kein zurück mehr.
Wie Cortez , als er die Schiffe verbrannte.
Zoomt ins Titelbild, einer lächelt (lockere Haltung), daneben ein verschmitztes Grinsen danach kommen 3 herunter hängende Gesichter und weit rechts mit nach rechts gehaltene körperlich abwendend.
Links auf dem Foto zwei Herren die aus ihrer Sicht rechts sind, die politische Mitte und dann zwei Rechte die aus ihrer eigenen Sicht wohl link sind.
der gastgebende vermittler grinst immer bei erfolg. erfolg in diesem fall die unterschrift aller, egal obs umgesetzt wird. gewusst haben damals schon alle beteiligten, auch die westukraine, daß das nur eine finte war. das haben nicht nur merkel, hollande etc bestätigt. sondern auch gestandene ehemalige militärs und geheimdienstler oder wissenschaftler der usa, wie ray mcgovern, col mcgregor, mearsheimer, sachs, wilkerson, ritter, wolff und inzwischen gibts auch entsprechende nachweise, unterlagen undwikileaks-auszüge zum thema schlachtfeld ukraine/nato-strategie-osterweiterung/zerstückelung russlands seit 1990.
die haltung poroschenkos kann man dahingehend deuten, daß er und seine naziukrainer einfach keinen bock hatten auf diesen zirkus. die wollten einfach weiter den donbass bombardieren und russen loswerden. noch während steinmeier nach hause flog fingen sie auch wieder damit an. keinen der mehrwertwestler hats gejuckt.
das gilt eigentlich schon alles als gesichertes wissen, zumindest in den kreisen der usa, die noch den verstand nutzen, aber nicht mehr abhängig sind, siehe schon erwähnte personen, und unabhängige journalisten.
nur im schländle weiß man wieder nix, ausser das hier alles gut richtig und schön ist und nur das ausland/die ausländer marode und gefährlich. gelegentlich „sickern“ erkenntnisse druch, die man zb. i nde usa schon vor nem halben jahr durchgekaut hatte.
Als Ergänzung zum Artikel. Der damalige Präsident der Ukraine Petro Poroshenko war einem Deep Fake auf dem Leim gegangen und bestätigte es ebenfalls in einem vertrautem Zoom Gespräch mit jemanden, den er für US Außenminister hielt, dass es bei Minsk von vorne rein darum ging Russland hinzuhalten um Zeit zu gewinnen für Aufrüstung der Ukraine. Bei Interesse kann ich den Mitschnitt auffinden.
Des Weiteren: Merkel, Hollande und Poroschenko haben hier nicht einfach Russland über den Tisch gezogen. Minsk II ist vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ratifiziert worden, und ist damit verpflichtend und geltendes Völkerrecht geworden. Im Gegensatz zu den Resolutionen der Generalversammlung haben die Beschlüsse des Sicherheitsrats einen juristisch verpflichtenden Charakter. Merkel, Hollande und Poroschenko haben also bewusst auf einen Beschluss des UN Sicherheitsrats geschissen, und es umgeräumt. Das ist kein Spaß, für sowas kann man in einer Zelle in den Haag landen.
Mein lieber RH: “ Das ist kein Spaß, für sowas kann man in einer Zelle in den Haag landen.“
Glaubst du wirklich, dass den Haag, SOOOOOOO streng „Recht sprechen“ würde???
Der Begriff „Recht“, ist heut nur noch unter Anfügung eines „S“ aktuell: „Rechtsradikale“, „Rechtsextreme“, etc. Der Begriff „Recht“, ist heute leider zur peinlichsten Lachnummer verkommen. Justizia, wurde längst schon die Binde vom linken Auge, abgestreift. Theoretisch könnte man sagen, der „Neonazismus“, wurde mittels Panzerlieferung, Manöverausbildung in Ramstein, etc, zur Staatsräson erhoben.
Eine besonders pikante Variante der höchst kreativen Perversion ist allerdings die peinliche Behauptung, „Deutschland ist keine Kriegspartei – wir unterstützen nur, bla bla bla.!“ Deutschland ist die Hure, die geglaubt hat, in diesem Job, gibt´s nur „Blümchen-Sex“, wird dann aber sehr schnell ohne Geleitcreme, in den Arsch gefickt.
Ja was nun: Einerseits entziehen wir uns der „moralischen Verantwortung“ – um ja nicht „Kriegspartei zu sein/werden“, anderseits wird Oleksander, bei uns ausgebildet, um Russland „platt zu machen“? Er wird nicht mehr nach Hause kommen,
Merkel und all die anderen „Freidensaposteln“, werden längst vergessen sein. Nur: Was spätere Generationen nicht begreifen weren: „Wie konntest ihr das zulassen“?
Nicht „wir“, sondern wir wurden dazu gezwungen“. „Und warum habt ihr keinen Widerstand geleistet?“ „Weil wir keine Nazis sein wollten.“
Geschichte, widerholt sich. wir hätten die geistigen Fähigkeiten, daraus, zu lernen. Tun wir es? Nein, denn wir sind unterwürfige Sklaven.
Natürlich bin ich nicht naiv Rebane. Mir ist das natürlich klar.
Ich meine nur – es heißt immer „Regelbasierte Ordnung“ und Russlands „völkerrechtswidriger Angriffskrieg“. Also man erhebt hier schon gewisse juristische Ansprüche. Anspruch verpflichtet jedoch vor Allem denjenigen der den Anspruch erhebt. Man kann ja schlecht von jemanden fordern sich an ein Rechtsverständnis zu halten, während man für sich selbst das Recht rausnimmt auf das Selbe Rechtsverständnis zu scheißen. Man muss sich nicht wundern, dass das Recht des Stärkeren gilt, wenn man sich selbst nicht an das Völkerrecht gebunden fühlt, und darüber hinaus darauf demonstrativ scheißt, als wäre es normal.
Die UN ist ja nicht vom Himmel gefallen. Sie ist ein Produkt des Zweiten Weltkrieges und ihr Zweck ist es eigentlich Konflikte zu regulieren um einen weiteren Weltkrieg zu verhindern. Zu diesem Zweck entwickelte sich auch das Völkerrecht. Es ist auch kein Zufall, dass die UN so gestaltet worden ist, wie sie eben gestaltet ist. Sie wurden von den Siegermächten gemeinsam so gestaltet, nicht ohne Grund. Das hat einen guten Grund, warum es den UN Sicherheitsrat als einziges beschlussfähiges Organ der Vereinten Nationen existiert, dessen Beschlüsse völkerrechtlich verbindlich sind und eben nicht die Generalversammlung, welche nicht beschlussfähig ist und deren Resolution nicht verpflichtend sind. Das hat Alles einen guten Grund. Den Atomkrieg zu verhindern. Deshalb gibt es beim einzigen beschlussfähigen Organ der UN auch keine Demokratie oder Mehrheitsentscheidung. Die Entscheidungen der UN sollen von den Atommächten nicht mehrheitlich, sondern aufgrund eines Konsens der ständigen Mitglieder bzw. der Atommächte gebildet werden. So dass keiner der ständigen Mitglieder (Atommächte) per Mehrheitsbeschluss einfach übergangen werden kann. So dass die UN z.b. nicht per Mehrheitsentscheidung beschließen kann Russland oder USA müsse aus der Welt geschafft werden. Eine Entscheidung welche für einen der ständigen Mitglieder inakzeptabel wäre, braucht nur sein Veto um effektiv blockiert zu werden. Genau das sollte die UN davon abhalten Beschlüsse zu fassen, welche zu einem Atomkrieg führen könnten.
Wenn man so will, ist es so gedacht, dass der UN Sicherheitsrat mit der größten Macht ausgestattet ist, die Rolle des Weltrichters über Staaten spielt und in einer Konsensentscheidung der Atommächte beschließt wie mit einzelnen Staaten in bestimmten Situationen zu verfahren ist. Ob und wie sie bei Fehlverhalten bestraft werden sollen. Theoretisch kann also nur der UN Sicherheitsrat Sanktionen oder gar militärische Interventionen anordnen. Sanktionen die nicht durch ein Mandat des Sicherheitsrats gedeckt sind, sind eigentlich genauso völkerrechtswidrig, wie auch militärisches Eingreifen ohne eine Entscheidung des Sicherheitsrats.
Das Problem ist natürlich, dass das nur solange funktionieren kann, wie sich Alle daran halten. Wenn jetzt aber der Westen sich schon lange nicht mehr daran gebunden fühlt und stattdessen die Dikatur der Vereinigten Staaten für die „Regelbasierte Ordnung“ angenommen hat, in welchem nicht die Vereinten Nationen und ihr Sicherheitsrat beschließt welches Land wirtschaftlich isoliert und welches mit Krieg überzogen werden darf, sondern das Weiße Haus, dann gibt es natürlich keine „Regelbasierte Ordnung“, dann gilt natürlich das Recht des Stärkeren. Und man muss sich nicht darüber wundern, wenn nicht nur USA ihre Interessen plötzlich mit Gewalt durchsetzen. Das Recht des Stärkeren hat nicht Russland in Kraft gesetzt. Russland wäre eine funktionierende UN viel lieber gewesen, aber in einer Welt in welcher längst das Recht des Stärkeren durchgesetzt wird, muss man sich halt mit Gewalt durchsetzten um nicht zerfleischt zu werden. Leider.
Nicht zufällig ist der Begriff „Waffenlieferungen“ gewählt. Wenn es denn wirklich nur „Waffenlieferungen“ währen, gäbe es dagegen ja auch grundsätzlich nichts einzuwenden. Ich meine wenn die Ukraine Deutsche Panzer bestellt und dafür kaufvertragsgerecht bezahlt hätte, ist das schon etwas Anderes als wenn der Ukraine die Bundeswehrbestände zur freien Verfügung gestellt werden. Und darüber hinaus die Bundeswehr de facto in die Logistikkette des Ukrainischen Militärs integriert wird und nicht nur eigene Panzer zur Verfügung stellt, sondern sie auch wartet, repariert, mit Munition und Ersatzteilen versorgt sowie auch ukrainische Panzerfahrer auf deutschen Boden ausbildet. Das geht weit über „Waffenlieferungen“ hinaus. Damit ist die Bundeswehr zu mindestens zu einem gewissen Teil in das Ukrainische Militär integriert worden und ist damit nicht nur indirekt, sondern sogar sehr direkt daran beteiligt. Aus russischer Perspektive macht es unter diesen Umständen nicht wirklich einen Unterschied, ob die Panzer der Bundeswehr von Ukrainern oder von Deutschen gesteuert werden, und es macht für Russland nicht wirklich einen Unterschied ob diese Kapazitäten auf ukrainischen oder bereits auf dem Deutschen Boden vernichtet werden.
Sie schreiben :
„Deutschland ist die Hure, die geglaubt hat, in diesem Job, gibt´s nur „Blümchen-Sex“, wird dann aber sehr schnell ohne Geleitcreme, in den Arsch gefickt. “
Zumindest in dieser Sache sind wir doch schon ziemlich abgehärtet: Kot schmiert auch.
Insbesondere der Öko-Schickeria tun bis dato die Folgen des Russisch-Ukrainischen Kriegs nicht wirklich weh: Die Wähler der Grünen haben im Durchschnitt die höchsten Einkommen der Gesamtwählerschaft, die stecken die Mehrkosten für Gas und Strom locker weg und haben außerdem das finanzielle Potenzial, ihre Eigenheime komplett mit Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien auszustatten. Es wird noch einen ganze Weile dauern, bis es auch der deutschen Oberschicht ans Leder geht; bis dahin wird noch viel Wasser den Rhein runtergeflossen und werden viele Slawen gestorben sein !
RH: Ich schätze ja deine ausführlichen „Insider-Berichte“, aber wir sind meiner Meinung nach, mittlerweile an einem Punkt angekommen – und das habe ich schon oftmals geschrieben: Die Zeit für Verständnis, Kuschelkrieg, etc, ist längst vorbei! Ein pragmatisch „robustes Mandat“, wäre jetzt angesagt,
Zumal das infantile Mantra Glatzen-Ollis, „keine Kriegspartei“ zu sein, an Schleimigkeit nicht nur zu überbieten ist, sondern etwas ganz keck außer Acht lässt: Nämlich wer die „Deutungshoheit“ darüber besitzt. Das kommt mir so vor, wie wenn ein kleiner Rotzlöffel, mit der Zwille eine Fensterscheibe einschießt, um dann zu beteuern, „nö, ich war das nicht.“
Folglich: „regelbasiert“, ist eine leere Floskel, da ja diese „Regeln“, nirgends festgelegt wurden. Überhaupt ist die ganze gegen- wie widerwärtige Terminologie, das Produkt der wirklich wirksamen Propaganda, die einfach unreflektiert unter Umgehung des Gehirns, ausgeschieden wird.
Fazit: Russland liegt mit seiner vermeintlichen „Propaganda“ im staubigen Boden. Denn das „NARRativ“ des Westens, sind die Metastasen, die bedrohlich letal, die realen Fakten überwuchern. Aber wie ja Röper einst meinte: „Nö, die Russen sind für Propaganda, zu doof:“ Es scheint, er hat damit leider Recht.
»We come in peace!« Das erinnert mich an Tim Burtons ‚Mars Attacks‘. Wer den Westen kennenlernen will, sollte in jenem Film auf die Marsianer achten.
@Zack 15
Was Außerirdische beim Weltfrieden anstellen würden, dass hat man ja schon bei Homer Simpson (Halloween-Edition) gelernt…..*grins*
https://www.youtube.com/watch?v=adDlpOJByQ8
Ich geh mir jetzt einen größeren Stock schnitzen *grins*
Amüsierte Grüße
Bernie
Ach ja, ist das der Film, das Capitol ein bisschen devastiert wird? Den habe ich vor Jahrzehnten gesehen – und fast einen Orgasmus bekommen. Na ja, wenn die Chinesen wieder einen Ballon steigen lassen, dann klappts vielleicht auch mit den UFOs.
Das ist genau der Slogan, der in StartTek Discovery der Planetenföderation von einer Klingonen-Sekte als verlogen unterstellt wird, da er den einzigen Zweck habe, die Klingonen über die wahren Absichten der Föderation zu täuschen und sie letztendlich klein und untereinander uneins zu halten, um sie besser unterdrücken zu können.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Drehbuchautoren das absichtlich eingebaut haben, um ggw US-Weltpolitik zu persiflieren…
Außerdem gibt’s noch jede Menge Musiktitel mit diesem Titel bzw Text auf YT.
Für mich sind diese „Geständnisse“ ein Hammer gewesen. Denn bei den Verhandlungen und den Vorbereitungen gab es sicherlich auch Diplomaten, die ähnlich wie ich über die Situation dachten.
Was wäre das Beste für alle Seiten?
Das wäre eine neutrale Ukraine gewesen, nach beiden Seiten offen. Ein Modell Österreich oder Schweiz, wo alle Minderheiten ihre Rechte bekommen und die Bürger des Landes das Beste aus beiden Welten.
Die gehen also hin, verhandeln einen Vertrag, der tatsächlich dem nahe kommt. Frankreich und USA sind die Garantiemächte. Auch das war ein gutes Zeichen. Und dann wird daraus in der Realität das totale pervertierte Gegenteil gemacht: Es endet in Tod, Zerstörung, Krieg und Verlusten für fast alle Beteiligten. Bei der Migrantenkrise war es ähnlich. Statt dass man den Ländern vor Ort mit Flüchtlingsursachen half, hat man sie noch mit Krieg und Sanktionen überzogen, was in Libyen sogar zu Sklavenmärkten führte, in der Türkei und in Syrien überfallen HTS, unsere islamischen Nazi-Söldner, die Erdbebenopfer und die Sanktionen werden für Syrien nicht einmal aufgehoben, um den Opfern dort zu helfen.
Ich habe schon geschrieben, dass es für Russland keinen Grund gibt, den Krieg zu stoppen, wenn ihnen Europa nichts anbieten kann, was sie wollen. Den Siegfrieden auf den sie in Europa hoffen, wird es auch nicht geben, so wie es derzeit aussieht. Auch die „Kompromissangebote“, die vom Westen kommen, wären doch nur die Ruhe vor dem nächsten Krieg. Europa braucht deren Rohstoffe. Die brauchen unser Made in Germany nicht. Europa ist ein Anhängsel von Asien. Es ist nicht andersrum. Wir verlieren gerade den Anschluss an China. Deshalb spukt ja auch die wahnsinnige Idee durch die Köpfe, auch mit China einen Krieg in Taiwan anzufangen, wie mit Russland in der Ukraine.
Wer so denkt wie die Neocons, der hat schon verloren.
Es ist leider kein Editierknopf erschienen und ich habe mich verschrieben:
„Die gehen also hin, verhandeln einen Vertrag, der tatsächlich dem nahe kommt. Frankreich und Deutschland (gerade nicht USA) waren die Garantiemächte des Westens für Minsk. “
Der Betrug ist wirklich so unfassbar, auch an der Idee, dass Deutschland und Frankreich eine Führungsrolle in Europa übernehmen sollten. Aber die Idee ist schon praktisch tot seit Charles De Gaulle. Auf den wurde auch ein Attentat verübt und er wurde aus der Politik gedrängt durch regime change der CIA.
Meiner Meinung nach, liegt der fatale Fehler in der Selbstüberschätzung der USA, die dachten, die Sowjetunion liegt endgültig am Boden – und wird nun zur Plünderung, frei gegeben. Was ja unter den transatlantischen Hexenmeistern und dem Alkojelz, auch zeitweilig sehr profitabel für die Amerikaner, gelungen ist.
Man sollte aber auch nicht einen Aspekt vergessen: Nämlich den psychologischen. Das erste Knirschen im globalen Gebälk, war meiner Überzeugung nach, die demütigende Aussage Obamas, Russland sei nur eine Mittelmacht. Und oft sind es vermeintliche Lächerlichkeiten, aber Putin, ist nicht gerade ein Hüne. Und ich weiß aus eigener Erfahrung, mit „zwergwüchsigen“ Männern in einer Machtposition, dass gerade sie, dann besondere Energien freisetzen, wenn sie sich gekränkt fühlten. Selenskji ist ein mieser Gnom, Napoleon, war ebenso eher klein.
Eine „neutrale Ukraine“, war nie der Plan. Und selbst wenn sie gewinnen sollte: Sie werden immer die frechen, aggressiven Nationalisten bleiben – eben weil auch sie, von einem massiven Minderwertigkeitskomplex, geradezu besessen sind. Nur wer sich nicht selber über seine eigene Identität im klaren ist, muss sich an trügerisch heldenhaften Mythen nähren. Sie leben in einem brisant inhomogenen Amalgam aus „SS-Ordensburgen“ und „Marvel-Universum“.
Und dieser nationale Minderwertigkeitskomplex, versucht sich aus seiner eigentlichen Schwäche, mit der Attitüde des „Herrenmanschen“ zu therapieren: Mit „Rassegesetzen“, „Sparchregelungen“ und Ausrottung jeglicher anderer Kultur. Sie verwirklichen sich gewaltsam das Wunschbild, einer höherwertigen Rasse anzugehören – so wie ja auch Hitler, Himmler, Bormann, Ley, der fette „Reichsarbeitsführer“ (seiner Physiognomie wegen, intern als „Levy“ bezeichnet), wohl eher nicht dem „blonden, blauäugigen Arier“ entsprachen. Nebenbei: auch dieser, von „germanischem“ Lurenklang gefeierte Mythos, war ein Fake. Denn die ursprünglichen „Arier“, sind in Persien beheimatet – und waren keineswegs blond.
Aber gut: Um eine „gedemütigte Volksgemeinschaft“ zu zementieren, braucht man auch einen „Gründungsmythos“. Alles wurde „Deutsch“, noch besser „Germanisch“.
Und so auch in der Ukraine. Fazit: Die Geschichte ist eine Zwangsprostituierte, in der Gewalt politisch krimineller Zuhälter.
Es wäre ja eigentlich ja nur ein groteskes Possenspiel – beträfe dieser Wahnsinn nicht die ganze Welt. Aber